Unsere Umweltstation auf dem Michaelsberg

Entdecken. Verstehen. Verändern.

Ein Ort für Bildung, Natur und Zukunft.

Was ist eine Umweltstation?

Unter einer Umweltstation versteht man Bildungsorte die im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) agieren. Sie orientieren sich meist an regionalen Themen und Schwerpunkten und bieten Menschen unterschiedlichen Alters abwechslungsreiche Lernformate an. Diese können variieren: von Workshops und Seminaren bis hin zu Veranstaltungen, festen Installationen oder OERs – also öffentlich zugänglichen Materialien.

Umweltstationen werden von unterschiedlichsten Institutionen getragen – wie etwa vom Staat, von Gemeinden oder Kommunen, kirchlichen Institutionen, Umweltverbänden – und haben die Möglichkeit sich staatlich zertifizieren zu lassen. Diese Zertifizierung setzt innerhalb der Einrichtung wertvolle Impulse und erhöht zugleich deren Sichtbarkeit nach außen.

Quellen: Umweltstationen, BNE-Zertifizierung

Was ist Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)?

NE – Bildung für nachhaltige Entwicklung­­ ­– befähigt Menschen, nachhaltig und zukunftsfähig zu denken und zu handeln – für uns und für kommende Generationen. Dabei handelt es sich um einen lebenslangen, ganzheitlichen, integrativen und transformativen Lernprozess.

Durch vielfältige Bildungsangebote werden wichtige Kompetenzen gefördert, wie zum Beispiel:

  • Verantwortung zu übernehmen und Empathie für andere Lebenslagen und -wesen zu entwickeln
  • mit Unsicherheiten umzugehen.
  • erlerntes Wissen vorausschauend mit dem eigenen Handeln zu verbinden und Gute Entscheidungen für die Zukunft zu treffen.

Quellen: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, BNE-BW 2030

Warum brauchen wir BNE-Erlebnisorte?

Unsere Erde steckt in der Klemme – die Ressourcen sind begrenzt. Die fortschreitende Abholzung der Wälder, der globale Verlust an Biodiversität, die Verschmutzung von Luft und Gewässern, die zunehmende Wasserknappheit, der Klimawandel sowie die wachsende Belastung durch Plastikmüll stellen zentrale ökologische Herausforderungen dar. Diese Entwicklungen gefährden die natürlichen Lebensgrundlagen aller Lebewesen – und das, obwohl wir auf eine gesunde und intakte Umwelt angewiesen sind. Trotzdem nimmt die Zerstörung natürlicher Lebensräume weltweit weiter zu.

Vor diesem Hintergrund haben es sich zahlreiche Institutionen zur Aufgabe gemacht, Umwelt und Biodiversität zu schützen. In dieses Gefüge reihen sich auch Umweltstationen ein: Während globale Akteure auf weltweiter Ebene informieren und handeln, übernehmen regionale Umweltstationen eine zentrale Vermittlungsfunktion vor Ort. Sie ermöglichen es Menschen, konkrete Handlungsoptionen kennenzulernen und schrittweise Wege zu einer nachhaltigen Transformation ihres Alltags zu entwickeln.

Quellen: Umwelt und Ressourcen – NABU, Deutschlandfunk, BMUKN, Tagesschau

Wälder, Moore und Flussauen tragen zu Klimaschutz und Klimaanpassung bei. Insekten sind wesentlich für die natürliche Bestäubung und damit für die Lebensmittelproduktion. Naturräume brauchen wir zur Erholung. Stadtnatur trägt zur Abkühlung in heißen Sommern und zu guter Luft bei.

Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Unsere Bildungsangebote

Bibeltiere

Willkommen bei Tierisch gut!. Bibeltiere entdecken – Schöpfung bewahren. Ein ökumenisches Kooperationsprojekt der Katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart und der Evangelischen Landeskirche Württemberg.

Wir verbinden die Tierwelt mit biblischen Inhalten, naturbasierten Erfahrungen und zukunftsfähigem Lernen unter dem Leitmotiv der Schöpfungspflege. Kinder, Jugendliche und Familien entdecken Tiere, die in der Bibel eine besondere Rolle spielen – etwa Bär, Wolf, Esel, Rind oder Schaf – und lernen sie als Teil der Schöpfung Gottes neu kennen.

Flora & Fauna auf dem Michaelsberg

Im Rahmen unserer Umweltstation soll entlang eines bestehenden Weges vom Michaelsberg hinab zum Wildparadies Tripsdrill ein moderner Infotafel-Rundgang entstehen, der die besondere Flora und Fauna des Michaelsbergs erlebbar macht.

Ziel ist es, Besucherinnen und Besucher auf anschauliche Weise zu informieren, ihr Umweltbewusstsein zu stärken und ein respektvolles, achtsames Naturerleben zu fördern – verbunden mit einem spirituellen Ansatz der Inneren Reflexion und Wertschätzung für die Schätze der Natur.

Kontakt

Emilia Mappes

Bildungsreferentin für nachhaltige Entwicklung

Jugendspirituelles Zentrum DerBERG

BDKJ/BJA Rottenburg Stuttgart

Michaelsberg 1 | 74389 Cleebronn

Tel.

07135/9380366

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